Qualifizierung zur Sprachförderkraft in rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten (ausgefallen)


3 - Sprachliche Bildung und Sprachförderung


Mit Hilfe dieser Qualifizierungsmaßnahme soll die Interaktionsqualität, sprich die Anregungsqualität, durch die pädagogische Fachkräfte gestärkt werden.
Drei Hauptinhalte werden behandelt:
  • Sprachförderstrategien
  • Schlüsselsituationen und
  • Methoden des situierten Lernens.
Das Ziel der Qualifikation ist es, pädagogische Fachkräfte beim Erwerb von Sprachförderstrategien und deren Anwendung in Schlüsselsituationen im Alltag von Kindertageseinrichtungen zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht dabei, die Kinder mit den erworbenen Sprachförderstrategien zum Sprechen und Denken anzuregen und so langanhaltende und intensive Gespräche zu fordern und zu fördern.
Betrachtet werden: Authentische Lernsituationen, Perspektivenübernahme und –wechsel, der Anwendungskontext, die kognitive Aktivierung und das kooperative Lernen.
Folgende Methoden werden eingesetzt: Film-/Transkriptionsanalyse, Mindmap/Clustern, Arbeit mit Fallbeispielen, Fragebögen, eigene Beispiele und Praxisaufgaben, Rollenspiel, gruppendynamische Übungen, Präsentation.
Ablauf und Termine nach dem Orientierungsrahmen zur Qualifizierung von Sprachförderkräften:
> Modul 1: Frage- und Modellierungsstrategien
> M2: Konzeptentwicklung
> M3: Rückmeldestrategien
> M4: Lesesituation
> M5: Routinesituation
> M6: Gezielte Aktivitäten
> M7: Rollenspiel
> M8: Spontane Sprachanlässe
> M9: Markt der Möglichkeiten


Sabine Klara Schwarz
B188
kostenfrei, für Beschäftigte der kommunalen Einrichtungen des Landkreises Südliche Weinstraße
270,00 € für Mitarbeiter/innen anderer Einrichtungen