Kämpferinnen für den Glauben - Frauen streiten für und wider die Reformation

Vortrag
Reformatoren und Bischöfe, Kurfürsten und Kardinäle, Papst und Kaiser – große Männer schrieben große Geschichte. Doch die reformatorischen Ideen bewegten nicht nur Männer. Auch Frauen setzten sich mit den neuen theologischen Gedanken und den daraus folgenden kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen auseinander. Mit Katharina Zell (Straßburg) und Caritas Pirckheimer (Nürnberg) werden zwei Frauen vorgestellt, die öffentlich Position bezogen, sich in die theologische Diskussion einmischten und es mit den „großen Herren“ aufzunehmen wussten.

Katharina Zell hat die Ideen der Reformation in Straßburgs Straßen getragen. In ihrem Haus gingen wichtige Persönlichkeiten der Reformation aus und ein. Auch in Nürnberg geschieht im Jahr 1525 etwas Aufsehenerregendes: Die Stadt hat sich zur Reformation bekannt. Doch Caritas Pirckheimer, Äbtissin des Klarissenkonvents, will nicht weichen. Was Katharina Zell und Caritas Pirckheimer trennt und was sie eint, was sie antrieb und bestärkte, was sie schließlich erkämpft und erstritten haben, wird anhand der Gegenüberstellung ihrer Biographien deutlich.

Im Spannungsbogen dieser beiden Frauengestalten werden die Ideen und Geschehnisse der Reformation für uns heute konkret und sinnlich erfahrbar.

Vortrag mit Bildern und Illustrationen

1 Abend, 08.11.2017
Mittwoch, 19:30 - 22:00 Uhr
1 Termin(e)
Mirjam Dembek
A503
Haus der Begegnung Herxheim, Großer Saal, Erdgeschoß, Leonhard-Peters-Straße 3, 76863 Herxheim
3,00
Belegung: