Selbstbestimmung am Lebensende im Spannungsverhältnis zwischen Recht, Ethik, Medizin und persönlichen Entscheidungen
Ausschreibungstext zum Vortrag:
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit dem gesetzlich geregelten assistierten Suizid, Sterbebegleitung, Recht und Ethik auseinandersetzen möchten.
Zentral geht es um die Frage, ob Ärzte sterbewillige Patienten beim assistierten Suizid unterstützen dürfen. Perspektiven von Medizin, Recht und Gesellschaft werden diskutiert, mit Fokus auf Selbstbestimmung am Lebensende und den rechtlichen Rahmen in Deutschland.
Es geht um Verständnis der Debatte um Selbstbestimmung und vor allem um die Vermittlung relevanter Rechtsgrundlagen, sowie Förderung eines respektvollen, informierten Dialogs.
Themen und Fragestellungen im Überblick:
Verständnis der zentralen Fragestellung: Selbstbestimmung am Lebensende – auch bei Demenz?
Hintergrundwissen zur aktuellen Rechtslage in Deutschland: Freitodbegleitung, Selbstbestimmungsrecht, urteilsspezifische Rahmenbedingungen
Aufklärung über die Rechte am Lebensende und die dabei relevanten Rechtsgrundlagen
Perspektivenvielfalt: Wie reagieren Ärzte, Juristen, Ethiker und Zivilgesellschaft auf das Thema Freitodbegleitung?
Beschreibung der unterschiedlichen Phasen bei Demenz
In welchen Phasen ist der ärztlich assistierte Suizid erlaubt?
Reflexion eigener Werte und Meinungen: Wie würde ich in einer ähnlichen Situation entscheiden?
Sensible Auseinandersetzung mit Spannungen zwischen Selbstbestimmung, Arztethik und gesellschaftlichen Normen
Förderung eines respektvollen Dialogs und einer informierten Meinungsbildung
Information über die Rolle des Vereins "Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e.V." (DGHS) und ihre Aufklärungs- und Vermittlungsangebote.
Unser Anspruch:
Wir behandeln reale Fragen der Sterbehilfe und gehen respektvoll mit unterschiedlichen Standpunkten um.
Wir vermitteln alle Informationen sachlich und auf Basis des aktuellen Rechtsrahmens.
Wichtiger Hinweis zur Unterstützung und Beratung in Krisensituationen
Auch in Momenten großer Hoffnungslosigkeit gibt es Wege und Menschen, die Ihnen zur Seite stehen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mehr weiterzuwissen, oder wenn Sie an Selbsttötung denken, bleiben Sie mit diesen Sorgen bitte nicht allein. Vertrauen Sie sich jemandem an – sei es im privaten Umfeld oder bei professionellen Beratungsstellen.
Wichtige Kontakte für schnelle Hilfe:
TelefonSeelsorge: 0800 / 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr, anonym) Webseite & Online-Beratung (Chat/Mail): www.telefonseelsorge.de
Nummer gegen Kummer: 116 111 (speziell für Kinder und Jugendliche, Mo–Sa 14–20 Uhr). Das Elterntelefon ist unter 0800 / 111 0550 erreichbar. Webseite: www.nummergegenkummer.de
Info-Telefon Depression: 0800 / 33 44 533 (zur Orientierung bei psychischen Erkrankungen für Betroffene und Angehörige) Webseite: www.deutsche-depressionshilfe.de