Vortrag mit anschließender Diskussion

Selbstbestimmung am Lebensende

Ärztlich begleiteter Suizid in Deutschland
Wichtiger Hinweis zur Unterstützung und Beratung in Krisensituationen

Auch in Momenten großer Hoffnungslosigkeit gibt es Wege und Menschen, die Ihnen zur Seite stehen. Wenn Sie das Gefühl haben, nicht mehr weiterzuwissen, oder wenn Sie an Selbsttötung denken, bleiben Sie mit diesen Sorgen bitte nicht allein. Vertrauen Sie sich jemandem an – sei es im privaten Umfeld oder bei professionellen Beratungsstellen.

Wichtige Kontakte für schnelle Hilfe:

TelefonSeelsorge: 0800 / 111 0 111 (kostenfrei, rund um die Uhr, anonym)
Webseite & Online-Beratung (Chat/Mail): www.telefonseelsorge.de

Nummer gegen Kummer: 116 111 (speziell für Kinder und Jugendliche, Mo–Sa 14–20 Uhr). Das Elterntelefon ist unter 0800 / 111 0550 erreichbar.
Webseite: www.nummergegenkummer.de

Info-Telefon Depression: 0800 / 33 44 533 (zur Orientierung bei psychischen Erkrankungen für Betroffene und Angehörige)
Webseite: www.deutsche-depressionshilfe.de

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 (bundesweiter psychiatrischer und medizinischer Dienst außerhalb regulärer Praxissprechzeiten)
Webseite: https://www.116117.de/de/psychotherapie.php

Im akuten Notfall: Wählen Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter 112 oder die Polizei unter 110.


Ausschreibungstext zum Vortrag:

Selbstbestimmung, Ethik und Verantwortung am Lebensende

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit Sterbebegleitung, Recht und Ethik auseinandersetzen möchten.

Zentral geht es um die Frage, ob Ärzte den Willen lebensmüder Patienten erfüllen dürfen. Perspektiven von Medizin, Recht und Gesellschaft werden diskutiert, mit Fokus auf Selbstbestimmung am Lebensende und den rechtlichen Rahmen in Deutschland.

Es geht um Verständnis der Debatte um Selbstbestimmung, Vermittlung relevanter Rechtsgrundlagen, Förderung eines respektvollen, informierten Dialogs.

Inhalte:
  • Verständnis der zentralen Fragestellung: Selbstbestimmung am Lebensende vs. ethische und ärztliche Verantwortung.
  • Einblick in den Aufbau eines Ethikrats und den Prozess der abwägenden Diskussion.
  • Perspektivenvielfalt: Wie reagieren Ärzte, Juristen, Ethiker und Zivilgesellschaft auf das Thema Freitodbegleitung?
  • Hintergrundwissen zur aktuellen Rechtslage in Deutschland: Freitodbegleitung, Selbstbestimmungsrecht, urteilsspezifische Rahmenbedingungen.
  • Aufklärung über die Rechte am Lebensende und die dabei relevanten Rechtsgrundlagen.
  • Reflexion eigener Werte und Meinungen: Wie würde ich in einer ähnlichen Situation entscheiden?
  • Sensible Auseinandersetzung mit Spannungen zwischen Selbstbestimmung, Arztethik und gesellschaftlichen Normen.
  • Förderung eines respektvollen Dialogs und einer informierten Meinungsbildung.
  • Information über die Rolle der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) und ihre Aufklärungs- und Vermittlungsangebote.
Zum Kontext:
  • Der Vortrag behandelt reale, grundlegende Fragen der Sterbebegleitung und geht respektvoll mit unterschiedlichen Standpunkten um.
  • Alle Informationen verstehen sich im Kontext des aktuellen Rechtsrahmens und offizieller Empfehlungen.



1 Nachmittag, 18.09.2026
Freitag, 16:00 - 18:00 Uhr
1 Termin(e)
Fr 18.09.2026 16:00 - 18:00 Uhr Kulturzentrum, Hauptstraße 9-11, 76877 Offenbach an der Queich, Kulturzentrum, Kultursaal, 1. OG
Reinhard Konermann
262O10200.01
15,00 €

Belegung: 
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