6. vhs-Studienfahrt nach Erfurt und Weimar

Bereits zum 6. Mal fand im August die diesjährige, wiederum perfekt organisierte, Studienfahrt der Volkhochschule der Verbandsgemeinde Annweiler statt. 49 Teilnehmer, darunter auch Bürgermeister Kurt Wagenführer mit seiner Gattin, konnten sich davon überzeugen, dass sowohl das majestätische Erfurt als auch die Kulturstadt Weimar einen Besuch wert sind.

Schon auf der Hinfahrt informierte der Leiter der Volkshochschule, Manfred Hammer, die Reisenden über Wissenswertes und Sehenswürdigkeiten einiger markanter Städte entlang der Route. Bei Eisenach stand die Besichtigung der Wartburg auf dem Programm; eine gigantische Burganlage, die vor allem durch den Aufenthalt Martin Luthers kulturgeschichtliche Bedeutung erlang. Eindrucksvoll war anschließend der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden.
Die folgenden zwei Tage konnten die Teilnehmer Erfurt und Weimar mit all ihren Sehenswürdigkeiten erkunden. Interessante Stadtführungen halfen hier bei der Orientierung. 

So galt es Erfurt, die Landeshauptstadt von Thüringen und eine der ältesten Städte Deutschlands, mit ihrem verwinkelten mittelalterlichen Stadtkern zu entdecken. Sehenswert waren der Domplatz mit dem Mariendom und der Severikirche, der Fischmarkt, die Krämerbrücke und vieles mehr. Sehr informativ war auch ein Besuch der Thüringer Staatskanzlei.

Weimar, die Stadt der deutschen Klassik und deshalb Weltkulturerbe, begeisterte vor allem die Kunstliebhaber. Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Belvedere, die Herderkirche, das Wittumspalais, die Anna-Amalia Bibliothek oder die Wohnhäuser von Goethe und Schiller zeugen von der kulturgeschichtlichen Bedeutung dieser beeindruckenden Stadt.

Natürlich blieb trotz dem abwechslungsreichen Rahmenprogramm genügend Zeit, um in geselliger Runde bei Thüringer Rostbratwurst und einem heimischen Bier gemütlich zusammenzusitzen.

Doch jede Reise geht einmal zu Ende und schnell hieß es Abschied nehmen von zwei überaus attraktiven Städten, die mit ihrem einmaligen Flair so manchem Teilnehmer noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Auf der Heimfahrt konnte noch die Stadt Würzburg mit der fürstbischöflichen Residenz besichtigt werden, ehe Alle wieder wohlbehalten heimische Gefilde erreichten.


Dank gebührt dem vhs-Leiter Manfred Hammer und der Geschäftsführerin Marita Bretz, die durch eine hervorragende Städtewahl die Studienreise wieder zu einem eindrucksvollen Erlebnis haben werden lassen.